High.End.Diagnostik

High.End.Pharmacy bedeutet, dass wir Ihnen besondere Beratungskonzepte als Schwerpunkte unserer pharmazeutischen Dienstleistung anbieten.

Therapieverlaufskontrollen
Messung Blutwerte

Laborparameter ermöglichen uns, im Rahmen einer medikamentösen Therapie Verlaufskontrollen durchzuführen, z.B.:

  • Kontrolle der Leberenzyme
  • Kontrolle der Blutfettwerte
Nebenwirkungen
Blutwerte

Wir messen auch Parameter, die durch evtl. Arzneimittel-Nebenwirkungen hervor gerufen werden können:

  • Kontrolle der Kaliumwerte
Mikronährstoff – Analyse
Fort/Ford Test

Auch für Ihre Mikronährstoffversorgung stehen uns Messparameter zur Verfügung:

  • Ford / Fort – Test
  • Vitamin – D

Unsere Schnelltests

Vitamin-D

Labor

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kleiner Lipid – Check (5 Werte)

lipidcheck
  • Gesamtcholesterin (CHOL)
  • HDL
  • Triglyzeride (TRIG)
  • LDL
  • Blutzucker (GLU)

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HbA1

Ford-Test
  • Langzeitblutzucker-Wert

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Glucose

Blutzuckermessung
  • Blutzucker (GLU)

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Diese Messungen werden durch Blutentnahme (1 Tropfen Blut aus der Fingerbeere) durchgeführt. Die Ergebnisse erhalten Sie innerhalb weniger Minuten.

Für alle Messungen können Sie online einen Termin buchen.

Unser Leistungskatalog – alle Werte im Überblick:

  • Protein
  • In der Leber synthetisiert
  • Transportprotein für viele Arzneistoffe
  • Hinweis auf eingeschränkte Leberfunktion (Hepatitis, Leberzirrhose)
  • Verlust durch verminderte Nierenleistung
  • Malabsorption durch Chronisch-entzündliche-Darmerkrankungen und Mangelernährung
  • Langanhaltende chronische Entzündungen (Rheuma, Arthritis etc.)
  • Tumorerkrankungen wie Myelom, Lymphom

3,5 – 5,3 g / dl

  • Enzyme
  • wichtig für den Stoffwechsel von Leber- und Gallesystem
  • wichtig auch für den Knochenstoffwechsel
  • Schilddrüsen – Unterfunktion
  • Zinkmangel
  • Anstieg bei Leber- und Gallen – Erkrankungen (Cholestase, Hepatitiden …)
  • Anstieg auch bei Rachitis / Osteomalazie, bei niedrigem  Vitamin – D – Spiegel
  • Männer: 40 – 130  U/l
  • Frauen: 35 – 105  U/l
  • Glutamat-Pyruvat-Transaminase  (GPT)  – frühere Bezeichnung
  • Leberenzym
  • Benötigt Vitamin B6 als Coenzym
  • Bei Lebererkrankungung aller Art
  • Medikamente (Paracetamol) und chronischer Alkoholabusus
  • Männer < 50 U/l
  • Frauen < 35 U/l
  • Isoenzyme des Herzmuskels,
  • Niere und Erythrozyten
  • Stehen in Zusammenhang mit Herzinfarkt
  • Leberschäden
  • Muskelentzündungen
  • Frauen 135 – 215  U/l
  • Männer 135 – 225 U/l
  • Enzym der Bauchspeicheldrüse
  • Wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel
  • Stehen in Zusammenhang mit Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
  • Niereninsuffizienz
  • Frauen, Männer < 100 U/l

Misst Ihre Stoffwechselversorgung mit:

  • Vitamin C und E
  • Beta-Carotin
  • Coenzym Q10
  • Glutathion
  • Selen
  • Zink

steht in Zusammenhang mit:

  • Arteriosklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Augenerkrankungen
  • Demenz
  • Morbus Parkinson
  • Rheuma
  • Krebs
  • Wichtiges Enzym der Leber- und Herzdiagnostik
  • Wenn AST und ALT gleichzeitig erhöht sind, weist dies auf die Leber als betroffenes Organ hin.
  • Bei Virushepatitis
  • toxischen Leberschäden
  • auch bei medikamentös bedingten Leberschädigungen
  • Männer < 50 U /l
  • Frauen < 35 U/l
  • Anorganischer Anteil des Knochens, Dentin und Zahnschmelz
  • 99 % im Knochen
  • andere 1 % beeinflussen Muskelkontraktion, Erregbarkeit von Nerven, Aktivierung und Inhibierung von Enzymen, Blutgerinnung
  • Bei Nierenerkrankungen
  • Osteopathien
  • Einnahme von Diuretika oder Antiepileptika
  • Im Serum: Erwachsene 3,6 – 5,0 mmol/l
  • Im Vollblut: 43,5  – 48,7 mmol/l
  • Hauptanion für Natrium im Plasma
  • Hohe Konzentration im Magensaft
  • Abklärung einer Azidose
  • Kontrolle des Säure – Basenhaushaltes
  • 96 – 110 mmol / l
  • Plasmaprotein, in der Leber gebildet
  • dient zur Berurteilung der Leber – Syntheseleistung
  • Verdacht auf Leberzirrhose, Hepatitis
  • aber auch möglich bei Colitis ulcerosa und schweren Infektionen
  • haben keinen direkten Krankheitswert
  • Männer 300 – 14.000 U/l
  • Frauen 300 –  12.500U/l
  • Abhängig von der Muskelmasse
  • Wird vollständig über die Niere ausgeschieden und spiegelt die Nierenfunktion wieder.
  • Niereninsuffizienz
  • Kann auch durch zu hohen Fleischkonsum getriggert werden
  • Männer < 1,36 mg / dl
  • Frauen < 1,17 mg / dl
  • 3 Isoenzyme, von denen nur das in der Herzmuskelzelle (CK-MB) vorkommende von diagnostischer Bedeutung ist.
  • Können Rückschlüsse auf einen Herzinfarkt geben (CK/GOT wird zusätzlich gemessen)
  • Gesamt-CK ist bei Sportlern bis zu 250 U/l erhöht
  • Männer / Frauen < 24 U/l oder < 9 %
  • in der Leber synthetisiert
  • bindet Antigene wie Bakterien, Pilze und Parasiten (humorale Infektabwehr)
  • aktiviert auch bei Entzündungen
  • bakterielle und virale Infektionen
  • akute Pankreatitis
  • chronische Entzündungserkrankungen: Rheuma, chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • hsCRP spiegelt das Risiko bezüglich arteriosklerotischer Erkrankungen
  • < 5 mg / l
  • niedermolekulares Protein
  • spiegelt zuverlässiger als Creatinin die glomeruläre Filtrationsrate (GFR)
  • Nierenerkrankungen mit verminderter glomerulärer Filtrationsrate
  • 0,56 – 0,95 mg / l
  • Fibrinspaltprodukte nach Fibrinolyse eines Gerinnsels durch Plasmin
  • Tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie
  • Fibrinolysetherapie
  • < 0,5 mg / l
  • Speicherprotein für Eisen-3-Ionen
  • Milz, Knochenmark und  Leber
  • Eisenüberladung (Hämochromatose)
  • Hepathopathie
  • chronisch entzündliche Erkrankungen
  • Eisenmangel
  • 15 –  250 mcg / ö
  • Reaktive Sauerstoffspezies (ROS)
  • hohe Reaktivität und chemische Agressivität
  • können zelluläre Biopolymere oxidieren und schädigen
  • DNA, Proteine und Lipide
  • Unterversorgung mit Antioxidantien
  • Enzyme, Spurenelemente und Vitamine
  • erhöhte Exposition
  • Vergiftungen, Umweltschäden, Rauchen etc.
  • Membrangebundenes Enzym
  • in der Leber, Pankreas und Niere
  • Hepatitis, Lebererkrankungen
  • Erkrankungen der Gallenwege
  • Akute Intoxikation (Pilze)
  • Männer < 60 U / l
  • Frauen < 40 U / l
  • Abbauprodukt des Häm-Grundgerüsts
  • wird über die Galle ausgeschieden
  • Morbus Meulengracht
  • verstärkt Hämolyse
  • Medikamente mit hepatotoxischen Eigenschaften (Tetrazykline, Propranolol)
  • Gesamt-Bilirubin < 1,10 mg / dl
  • Bestandteil des Nahrungsfettes, zusammen mit Cholesterinestern, Triglyzeriden, Phospholipiden und freien Fettsäuren
  • besteht aus HDL (high Density), LDL (low Density) und VLDL (very low Density)
  • wichtig für die Synthese von Steroidhormonen und Gallensäuren
  • häufig mit Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose) assoziiert
  • < 200 mg /dl
    Bei Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchern und Einnahme von oralen Kontrazeptiva sollten die Werte geringer sein.
  • Gesamtheit aus Albumin und Immunglobulinen
  • Hinweis auf Hepato- und Nephropathien
  • Hinweis auf Synthesestörung (Leberinsufffizienz, Mangelernährung)
  • Hinweis auf erhöhte Verluste durch Nierenerkrankungen
  • 6,6  –  8,7  g / dl
  • Als alpha- und beta-Globuline machen sie etwa 40 % des Gesamt-Plasmaeiweises aus.
  • Sind als Enzyme, Energielieferanten und zur pH-Regulierrung tätig.
  • Als gamma – Globuline sind sie für die humorale Immunantwort essentiell.
  • Alpha 1 Transcobalamin (Vitamin B12 – Bindung)
  • Alpha 2 Coeruloplasmin (Kupfer – Transportprotein)
  • Beta Transferrin (Eisentransport)
  • stammt aus der Nahrungszufuhr
  • Wird über Glukoneogenese und Abbau des Glykogens in der Leber bereitgestellt.
  • Diabetes Typ I und II
  • Sekundärer Diabetes (Pankreasinsuffizienz, endokrine Erkrankungen wie M. Cushing etc.)
  • Hepathopathie
  • Iatrogen: Überdosierung von Insulin oder oralen Antidiabetika
  • 55 – 90 mg/dl nüchtern
  • Endprodukt des Purin-Stoffwechsels (Nukleinsäure-Abbau)
  • wird über die Nieren ausgeschieden
  • Die tägliche Harnsäureaufnahme setzt sich zusammen aus körpereigener Synthes (350 mg/Tag) und Purinzufuhr aus der Nahrung (> 300 mg/Tag).
  • Gicht (Ablagerung von Harnsäure-Kristallen in den Gelenken und der Niere)
  • Medikamenten-bedingt: Thiazide, Levodopa, Ciclosporin etc.
  • Medikamenten-bedingt: Urikosurika,  Salicylate
  • Männer 3,6 – 8,2 mg / dl
  • Frauen 2,3  –  6,1  mg / dl
  • Endprodukt des Eiweiß- und Aminosäure – Stoffwechsels (Ammoniak-Entgiftung)
  • Bildung erfolgt in der Leber.
  • Blutwerte hängen ab von tägl. Proteinzufuhr, Abbau und Verbrauch und Ausscheidung über den Urin.
  • Hinweis auf erhöhte Protein-Zufuhr
  • Hinweis auf verminderte Nierenfunktion
  • Hinweis auf katabole Stoffwechsellage mit erhöhtem Proteinabbau
  • 17 – 43 mg/dl
  • Glykosyliertes Hämoglobin
  • wird auch als „Blutzuckergedächtnis“ bezeichnet
  • Hinweis auf schlecht eingestellten Diabetes
  • < 5,7 %
  • Hydroxybutyrat-Dehydrogenase
  • Ein Enzym, das vor allem im Herzmuskel vorkommt.
  • Wird vor allem in der Herzinfarkt-Diagnostik und bei Verdacht auf Anämie untersucht.
  • Anämie
  • Körperliche Belastung
  • Herzinfarkt
  • Frauen 135 – 215 U/l
  • Männer 135 – 225 U/l
  • Wird auch als „gutes“ Cholesterin bezeichnet.
  • Hohe Werte haben eine gefäßprotektive Wirkung.
  • erhöhtes Arteriosklerose – Risiko
  • Kann genetisch bedingt sein.
  • > 40 mg / dl
  • International Normalized Ratio
  • Labortest für die Blutgerinnung
  • Je höher, desto langsamer gerinnt das Blut.
  • Bei Gesunden sollte er 0,85  – 1,00 betragen.
  • Bei Erkrankungen, wie Vorhofflimmern oder Thrombose, ist der Zielwert 2 – 3.
  • Bei künstlichen Herzklappen kann er sogar mit Antikoagulantien auf 3 – 4 eingestellt werden.
  • 98 % der Kaliummenge befindet sich intrazellulär!
  • Aufrechterhaltung von Biopotentialen (Ionenverteilung zwischen intra- und extrazellulärem Raum)
  • Cofaktor für biologische Synthesevorgänge (Enzymaktivierung)
  • Reizleitung im Nervengewebe
  • Erregungs- und Kontraktionsprozesse von Muskelzellen
  • Hinweis auf Niereninsuffizienz oder M. Addison
  • Medikamentenbedingt durch kalium-sparende Diuretika
  • Medikamentenbedingt durch Diuretika oder Laxantien
  • Insulintherapie und Hypercortisolismus können ebenfalls zu Kaliumverlusten führen.
  • 3,6 – 5,2 mmol/l
  • Zink-Metall-Protein
  • dient zur Erkennung von Gewebeschäden
  • hämolytische und perniziöse Anämie
  • Muskeldystrophien
  • Trauma, Herzinfarkt
  • > 250 U/l
  • Low Density Lipoprotein
  • Wird auch als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet.
  • Erhöhen die Gefahr einer Gefäßerkrankung.
  • < 160 mg / dl
  • Gehört zur Klasse der LowDensity-Proteine.
  • Konkurriert mit Plasminogen um die gleiche Bindungsstelle und hemmt somit die Plasminbildung.
  • Kann aterosklerotische Prozesse auslösen.
  • Bedeutet besonders stark erhöhtes Arterioskleroserisiko, vor allem, wenn auch die LDL – Werte gleichzeitig erhöht sind.
  • > 25 mg/dl
  • wichtiges intrazelluläres Ion
  • Cofaktor von 300 Enzymen
  • Glykolyse, Zellatmung und Calcium-Transport sind die wichtigsten Stoffwechselprozesse, die durch Magnesium gesteuert werden.
  • Hinweis auf Niereninsuffizienz
  • verminderte Aufnahme
  • vermehrter Verlust über die Nieren
  • Männer 1,8 – 2,6 mg/dl
  • Frauen 1,9 – 2,5 mg/dl
  • höchste Konzentration im extrazellulären Raum
  • Hauptfunktion: Regulation des Wasserhaushaltes
  • Wird vorwiegend über die Niere ausgeschieden.
  • Diabetes (Verlust von freiem Wasser)
  • vermehrte Salzaufnahme
  • verminderte Ausscheidung (Niereninsuffizienz)
  • vermehrte Wasserretention (Herzinsuffizienz, Hyperglykämie)
  • Verlust von Natrium durch Diuretika
  • auch durch Erbrechen, Durchfall und starkes Schwitzen
  • 136 – 148 mmol / l
  • Spiegelt den Knochenstoffwechsel wieder.
  • Hinweis auf chronische Niereninsuffizienz
  • bei Hyperparathyreoidismus
  • 2,6 – 4,5 mg/dl
  • Bestandteil der Nahrungsfette
  • Zirkulieren in Form von Chylomikronen/VLDL im Blut.
  • Dienen der Energiereserve und werden von Adipozyten gespeichert.
  • genetische Veranlagung
  • Diabetes, Gicht, nephrotisches Syndrom
  • medikamentenbedingt durch Thiazide, Beta-Blocker, Glucocorticoide und Östrogene
  • < 200 mg/dl
  • Kardiales, herzmuskelspezifisches Strukturprotein
  • Wird zur Diagnose eines Herzinfarkts oder von Myokarditiden hinzugezogen.
  • < 0,05 mcgg/l
  • Vitamin mit hormonähnlicher Bedeutung
  • aus Cholesterol-Vorstufen, über Sonnenlicht durch die Haut gebildet, in weiteren Schritten in der Leber und dann in der Niere in die bioaktive 1,25 Dihydroxy DE  (Calcitriol) Form umgewandelt
  • wichtig vor allem für den Calcium – Haushalt
  • nur bei Überdosierungen
  • mangelnde Aufnahme
  • Hinweis auf chronische Niereninsuffizienz
  • medikamentenbedingt: Antiepileptika
  • 16 – 70 ng/l
  • ideal ist: 40 – 60 ng/l